Wie Traumata im Ahnenfeld dein Leben beeinflussen & wie du sie löst

Hallo ich bin anke

und schreibe hier als Astrologin und Mentorin für tiefe Transformationen. Ich liebe es, Menschen auf dem Weg zu ihrer Essenz und zu ihrem Lebenssinn zu begleiten und mit ihnen ihr inneres Feuer wieder zu entzünden.

Lass uns heute im Bereich Ahnenheilung mal in die Verletzungen schauen, die tiefer liegen. Denn alte Kriege und damit verbundene Traumata deiner Ahnen wirken noch heute – auch in deinem Leben.

Erfahre in diesem Blogartikel, wie Traumata deiner Vorfahren dein Leben beeinflussen und wie du ein Ahnen-Trauma auflösen kannst.

Wenn du gerne meine Stimme dazu hörst, findest du hier die Podcast-Folge zum Thema:

Wenn Bilder auftauchen, die nicht deine sind

Manche Gefühle in uns sind nicht unsere. Manches Schweigen kommt gar nicht aus uns. Und manchmal trägt unser Körper Erinnerungen, die wir nie selbst erlebt haben.

In diesem Blogartikel tauchen wir ein in die Tiefe kollektiver Wunden. Nicht, um sie festzuschreiben, sondern um sie immer mehr zu verstehen und vielleicht auch schon ein Ahnen-Trauma aufzulösen.

Meine Erfahrung mit fremden Bildern

Ich erzähle dir ein wenig von meiner Erfahrung ungefähr 2012:

In dem Jahr habe ich begonnen, meine Krebserkrankung auch durch komplementärmedizinische Dinge zu heilen wie Meditationen und anderes, das ich bis dahin überhaupt nicht gewohnt war.

Dazu gehörte, dass ich in jeder Mittagspause in meiner Sprechstunde als Ärztin eine geführte Audioreise von ungefähr 45 Minuten machte.

Ich habe damals mit den CDs von Rüdiger Dahlke gearbeitet. Und da ging es darum, bestimmte Bilder zuzulassen und diese Bilder dann zu wandeln. Und du glaubst es nicht, ich habe über Monate Bilder gesehen von Explosionen, von Raketen, von Bomben und von Panzern.

Fragst du dich auch gerade, warum ich (geboren 1963) diese Bilder in meinem Unterbewusstsein abgespeichert hatte?

Mein Vater – und seine gespeicherten Kriegsbilder in mir

Der Mensch, der das wirklich praktisch erlebt hatte, war mein Vater. Er war bei Kriegsende in Berlin 10 Jahre alt, was bedeutet:

  • Er hat Bomben runtergehen sehen.
  • Er hat Explosionen erlebt.
  • Er hat die Erschütterung im Körper gespürt.
  • Er hat Panzer einrollen sehen.

Warum Panzergeräusche mich in Angst versetzten

Ich weiß noch ganz genau: Als ich eine junge Frau war, hatte ich einen Freund, der wohnte bei einer Kaserne nahe meines Wohnortes. Und da wurden manchmal im Herbst Manöver gefahren.

Und wenn die Panzer ausrollten, verursachten sie so ein dunkles Grollen. Wenn ich meinen Freund besuchen wollte, musste ich da mit meinem Auto langfahren. Du glaubst gar nicht, was für eine Angst ich mit diesem Geräusch hatte:

Eine wirklich tiefste, völlig irrationale Urangst.

Warum? Weil das total in mir gespeichert war.

Das ist natürlich besonders heftig ausgeprägt, wenn man in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Aber ich gehe davon aus, dass es in allen umliegenden europäischen Ländern ähnlich ist. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass wenn du in Polen zur Welt gekommen bist, du das durch deine Eltern und Großeltern genauso kennst.

Das betrifft letztlich alle Länder, die in einen oder beide der letzten zwei Weltkriege verwickelt waren.

Kollektives Kriegs-Erbe – und wie es uns alle betrifft

Durch Kriege haben wir kollektiv auf der ganzen Welt wirklich sehr krasse Dinge gespeichert. Hier bei uns ist das besonders ausgeprägt, weil die beiden Weltkriege von diesem Boden ausgingen und weil hier auf diesem Boden eben sehr viele Kriegshandlungen und noch ganz andere Dinge stattfanden.

Wenn du jetzt hineinguckst in die Generation deiner Großeltern oder Urgroßeltern, gab es dort niemanden, der nicht etwas davon mitbekommen hat:

Egal, ob es Kriegshandlungen begleitet von so etwas wie Blitzen, Feuer, Krach oder Explosionen waren, oder ob es das Thema Flucht war.

Schuld und Schweigen: Wie sich auch Tabus weitervererben

Hinzu kam das Thema Schuld:

Was machst du beispielsweise, wenn du weißt, dass dein geliebter Großvater oder Urgroßvater bei der Waffen-SS war?

So ist es einem Kollegen von mir früher gegangen. Das war ein krasses Thema für ihn.

Kriegs-Traumata sind stark verbunden mit Schweigen

Nach Kriegsende wollte auf gar keinen Fall mehr jemand über all diese Geschehnisse reden.

Und genau das hat unsere Zellen, die Zellen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, deutlich geprägt, so dass all diese tiefen Wunden nach wie vor in uns vorhanden und gespeichert sind.

Wenn du wie ich hochsensitiv und sehr feinfühlig bist, dann fühlst du das:

  • Du fühlst auch das Ungesagte.
  • Du fühlst die Lücke.
  • Du fühlst die Leere.
  • Du fühlst das Unglück.

Du wirst in meinem kürzlich erschienenen Buch über Ahnenheilung, „Loslassen durch Ahnenheilung“ Beispiele und Geschichten für genau solche Erfahrungen finden. Schon der Prolog des Buches ist mit so einer Geschichte aus der Kriegszeit verbunden.

Dein Körper als Speicher von Ahnen-Traumata

All diese traumatischen Erfahrungen sind gespeichert – und zwar im Körper, sprich:

Nicht primär unser Bewusstsein, sondern unser Körper fühlt dieses Unbehagen.

Unser Körper fühlt diese unausgesprochene, dichte Energie, die im Raum zirkuliert. Dafür habe ich ein sehr eindrückliches Beispiel:

Wie unausgesprochene Trauer ganze Räume füllen kann

Vor vielen Jahren durfte ich mal eine Freundin besuchen, die hatte ich im Internet kennengelernt. Eine ganz tolle Frau, die lebte mit ihrem Mann und ihren 3 Kindern wunderschön in der Mitte Deutschlands, in einem großartigen, alten, riesigen Haus. Sie hatte tolle Kinder und wir haben uns echt gut verstanden.

Aber während ich zu Besuch war, lag eine unglaubliche Traurigkeit in dieser ganzen Familie, obwohl sie alle fröhlich am Esstisch saßen, eine unglaubliche Schwere. Für mich war das kaum erträglich.

Ich habe dann diese Freundin danach gefragt. Sie sagte, ich spürte hier etwas wirklich Schweres.

Wenn nicht mal der Name genannt werden darf

Und dann erzählte sie mir, dass es noch ein viertes Kind gegeben hätte. Ein viertes Kind, das tot zur Welt kam, also keine Fehlgeburt z. B. in der achten oder elften Woche. Sondern ein komplett entwickeltes Kind, für das der Name schon ausgesucht und alles schon vorbereitet war. Sie nannte mir sogar den Namen.

Und als dieses Kind dann mit der Geburt starb, brach emotional in dieser ganzen Familie alles zusammen – und danach durfte der Name nicht mehr ausgesprochen werden.

  • Sie durfte darüber nicht sprechen.
  • Sie durfte auch nicht z. B. einen sechsten Teller auf den Tisch stellen, was ja manchmal sehr heilsam ist bei verstorbenen Familienmitgliedern.
  • Sie musste sich sozusagen dem Feld fügen.

Und das war es, was ich gefühlt hatte.

Die intensive Wirkung von Unausgesprochenem

So doll kann etwas Unausgesprochenes auf einen feinfühligen Menschen wirken. Denn ich kannte ja die Geschichte nicht. Ich war ja da wirklich bei sehr freundlichen Menschen, die mich auch sehr lieb willkommen geheißen haben und die ich alle mochte.

Du siehst also, was in Familiensystemen an unausgesprochenen Dingen im Raum liegen kann. Und die Körperreaktion für mich war wirklich ein ganz hoher Druck, ein ganz unangenehmes Körpergefühl.

Das hast du auch im Raum, wenn in deiner Familie im Krieg oder nach dem Krieg unaussprechliche Dinge geschehen sind. Dinge, die nie wieder angesprochen wurden.

Das Gute in der Ahnenheilung ist:

Du musst das nicht alles im Detail wissen. Du brauchst nicht mit Heft und Stift zu deinen noch lebenden älteren Verwandten zu gehen und sie auszuquetschen.

Ahnen-Trauma auflösen – ohne alles zu wissen

Wenn du die Traumata deiner Ahnen auflösen und dadurch auch dein Leben leichter machen möchtest, wirst du in meinem Buch durch Audios von mir sanft durch solche Heilungsschritte geführt.

Dafür musst du nicht jedes Detail der tiefliegenden Wunden deiner Ahnenreihe kennen. Du brauchst also nicht emotional einzusteigen in die ganz schweren Themen.

Vielleicht noch interessant für dich: Ahnenheilung funktioniert auch ohne Kontakt zur Familie.

Was brauchst du, um für dich und deine Ahnen ein Trauma aufzulösen?

Um so ein Ahnen-Trauma aufzulösen, brauchst du vor allem die Offenheit, dich mit dem Energiefeld zu verbinden.

Ich hatte mich damals bei besagter Freundin mit einem Energiefeld von Trauer, Traurigkeit und Schweigen verbunden. Wenn du dich mit einem Energiefeld bewusst für einen kleinen Moment  verbindest, um einfach nur mal reinzufühlen, dann ist das schon alles:

Alles, was es braucht, um einen Schritt Ahnenheilung gehen zu können.

Wenn du jetzt tiefer gehen und die Ahnen-Traumata in deinem Leben auflösen möchtest, schau dir mein Buch „Loslassen durch Ahnenheilung“ an mit praktischen Tipps und geführten Audio-Reisen für die Ahnenheilung.

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