Warum können wir uns in 2026 nicht mehr wirklich klein halten und warum werden wir in diesem Jahr so sehr in unserer Identität gebraucht?
Vielleicht spürst du es auch schon: Da gibt es etwas in dir, das nicht mehr zurückgehalten werden möchte.
Etwas, das sich nicht mehr länger einordnen, verstecken oder auf später verschieben lässt. Vielleicht ist es ein neues Thema. Vielleicht eine neue Klarheit. Vielleicht eine Identität, die bisher noch nicht ausgesprochen war, aber schon lange in dir gewirkt hat.
2026 ist aus meiner Sicht ein Jahr, in dem viele von uns deutlicher als bisher merken: Das alte Sich-Dimmen funktioniert nicht mehr. Unsere Seele drängt uns an bestimmte Stellen, in bestimmte Ausdrücke, in bestimmte Entscheidungen hinein. Und ja, das kann unbequem sein.
In diesem Blogartikel geht es darum, warum gerade jetzt neue Identitäten in uns auftauchen können, warum es Mut braucht, sie auszusprechen, und weshalb deine Seele in dieser Zeit mit genau dem gebraucht wird, was durch dich in die Welt kommen will.
Warum ich 2025 noch nicht über alles gesprochen habe
Vielleicht hast du schon meinen Blogartikel über limitierende Identitäten gelesen und über das, was passiert, wenn wir Identitäten ablegen. Darin habe ich nämlich erzählt, dass ich mich 2025 tiefer mit Bewusstseins-Themen beschäftigt, aber noch nicht darüber gesprochen habe. Dafür gab es einen Grund:
Ich war nämlich mit der Identität “Anke ist jemand, der Bewusstsein lehrt”, noch überhaupt nicht so im grünen Bereich angekommen.
Denn ja: Durch unsere Entwicklung in diesen Jahren kann es sein, dass neue Identitäten zu uns kommen und dass wir ganz neue Seiten an uns entdecken.
In meinem Fall sind das sechs Jahrzehnte ohne das Gefühl, hier als Bewusstseinslehrerin inkarniert zu sein, und dann auf einmal zu entdecken:
„Oh, das stimmt ja gar nicht. Hier ist eine neue Identität in mir entstanden und jetzt wird’s wohl Zeit, dass ich darüber mal ein bisschen rede.“
Woran liegt es, dass wir bestimmte Dinge über uns gerade jetzt entdecken?
2026 und 2027 schalten sich ganz viele Dinge in uns frei, was bedeutet: Wir können uns immer mehr erinnern an ganz viele Facetten unserer seelischen Talente. Weil wir ganz viele Veränderungsprozesse durchlaufen und Teile wieder zu uns kommen, die ganz lange abgespalten waren.
Über dieses Neue dann zu sprechen, erfordert richtig viel Mut. Denn ich habe ja im vorausgegangenen Blogartikel darüber geschrieben, was passieren kann, wenn du eine Identität ablegst, die vielen Menschen lieb war.
Ich habe dir erzählt, dass es dann eine Welle geben kann, mit der du das deutlich zu hören bekommst.
Aber was ist, wenn du eine neue Identität annimmst? Da kann genau das Gleiche passieren. Da nimmst du das erste Mal etwas in den Mund, was du noch nie geäußert hast. Und nun kann es sein, dass die Menschen in deinem Feld sagen:
“Oh, diese neue Identität, die Anke angenommen hat, die mag ich aber gar nicht.”
Es macht keinen Sinn mehr, dich kleinzuhalten
Trotz dieser möglichen Ablehnung ist es wichtig, dass ich vorausgehe und sage, okay, hier ist ein neuer Teil meiner Identität, der fließt jetzt auch stärker in bestimmte Dinge ein.
Diese neue Identität will dann irgendwann mutig formuliert werden und einfach sein dürfen. Denn aus Sicht unserer Seele macht dieses sich Dimmen, sich klein Halten, sich Bremsen gar keinen Sinn mehr.
Wir merken das daran, dass es immer unbehaglicher wird, wenn wir uns weiter kleinhalten.
Wir merken es ganz häufig im Körper, der dann so einen Druck entwickelt, weil da etwas raus will in die Welt.
Diese Qualitäten sind also auch für dich in diesem Jahr wichtig.
Was möchte jetzt durch dich in die Welt?
Was ist es in dir, das jetzt in die Welt getragen werden möchte?
- Vielleicht eine veränderte Identität?
- Vielleicht etwas, das mit einem deiner Projekte zu tun hat?
- Vielleicht andere Entscheidungen, die du triffst oder neue Themen, die dich interessieren?
Es gibt mit Sicherheit aus dem Blickwinkel deiner Seele im Moment in dir Dinge, die wollen sehr gerne ausgedrückt werden. Und nein, dazu musst du nicht öffentlich eine Podcast Episode einsprechen oder ein YouTube Video aufnehmen.
Auch, wenn es unbequem wird
Es kann auch sein, dass es Dinge gibt, die du in deiner Familie deutlicher als bisher sagen willst oder die du unter Freunden aussprichst oder die du in deiner Selbstständigkeit neu aussprechen willst.
Viele dieser Dinge, die dieses und nächstes Jahr durch dich oder durch mich hindurchfließen, sind nicht auf den ersten Blick bequem.
Wir sind ja gerade dabei, neue Frequenzen durch uns durchzuleiten, neue Dinge auf der Welt zu installieren, aber auch alte Dinge abzubauen.
Deine Seele hat etwas Wichtiges beizutragen
Die Themen, die im Moment ganz generell in der Öffentlichkeit sind, sind anspruchsvoll: Das sind wirklich keine schönen Themen und teilweise sehr intensiv.
Und unsere Seele – deine wie meine – hat offenbar in irgendeiner Form zu dieser Veränderung beizutragen: dass wir das Neue aufbauen und dass wir das Alte abwickeln. Und für mich ist das vor allem ein:
“Ich baue das Neue daneben auf und lebe das sehr klar. Ich lebe das überzeugt. Ich lebe das vor allem voller Freude und voller Energie, einfach voller Lebendigkeit.”
Wir sind gerade wirklich unterwegs, in diesem Gezeitenwechsel Dinge auszudrücken, die auf den ersten Blick für uns noch mutig und ein Stück unkomfortabel sind.
Ich freue mich sehr, wenn du mir erzählst, was das bei dir ist, das jetzt in die Welt will, oder wie du gemerkt hast, dass das jetzt auch bei dir fällig ist. Schreib mir dazu gerne einen Kommentar und lass uns dazu miteinander austauschen.










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