Wir alle kennen diesen Punkt: Eine Entscheidung steht an, z. B. für oder gegen eine Investition, einen nächsten Schritt oder eine neue Erfahrung. Und dann machen wir vielleicht Pro- und Contra-Listen und wägen alle Argumente und das Für und Wider genauestens ab.
Aber Hand aufs Herz:
- Warst du mit deinen Entscheidungen, die du über deinen Verstand oder dein Ego getroffen hast, bisher immer zufrieden?
- Haben sie sich wirklich stimmig und nach dir angefühlt?
- Waren dein Körper, dein Herz und deine Seele im Einklang damit?
In diesem Blogartikel zeige ich dir 6 Wege, wie du Entscheidungen so aus deiner Seele heraus triffst, dass sie sich wirklich stimmig anfühlen. So, dass du aus vollem Herzen sagen kannst:
“Das fühlt sich jetzt gut für mich an. Damit bin ich mir sicher.”
Ich hole für dich mein ganzes Repertoire heraus, mit dem du eine gute Entscheidung triffst, die aus deiner Seele kommt und nicht primär aus deinem Verstand oder Ego.
Also, lass uns starten.
1. Stimmige Entscheidungen treffen mit deiner Autorität im Human Design
Wenn du von irgendetwas gehört hast, wenn du dich für etwas interessierst, wenn du z. B. überlegst, ob du meinen neuen Balance-Kurs mitmachst, kannst du für die Entscheidung deine natürliche Autorität im Human Design nutzen.
Im Folgenden zeige ich dir, wie dich deine persönliche Human-Design-Autorität beim Entscheiden unterstützt:
Milz-Autorität oder Sakrale Autorität für schnelle Entscheidungen
Wenn du eine Milz-Autorität hast oder eine Sakrale Autorität, weißt du sofort, ob das Angebot für dich bestimmt ist oder nicht. Das Spannende: Diese Ja-oder-Nein-Info kommt hier oft sehr leise.
Typisch für den Milz-Impuls: Er kommt nur einmal. Der sakrale Impuls ist sofort ein “Hell Yes, das will ich unbedingt”.
Wichtig bei beiden Autoritäten: In dem Moment, wo du anfängst zu rationalisieren, zu überlegen, nochmal verschiedene Pro- und Kontragründe hochzuholen, ist der Impuls weg.
Emotionale Autorität
Der emotionale Impuls kommt wie eine Welle und kann am Anfang hoch sein mit “Boah, das klingt aber toll”.
Beim emotionalen Impuls geht es darum, dir etwas Zeit zu geben, die Welle auslaufen zu lassen und dann am nächsten oder am übernächsten Tag nochmal zu fühlen:
Fühlt es sich immer noch gut an? Fühlt es sich immer noch nach etwas an, das sich schön für mich anfühlt?
Und das kann tricky sein, denn:
- Bis dahin können schon Ängste dazu gekommen sein.
- Bis dahin kann schon Saturn mit der Selbstkritik da reingemischt sein.
- Bis dahin kann der Kopf schon angesprungen sein.
Auch die emotionale Welle ist im Verlauf gar nicht so leicht zu unterscheiden oder wahrzunehmen, wenn man sozusagen darauf eingestellt ist, dass man 100 Prozent klar wissen will, was das Ja und was das Nein ist.
Selbst-Autorität
Wenn man eine Selbst-Autorität hat, hilft es sehr, zu sprechen, also sich selbst zum Beispiel eine Audio einzusprechen oder mit einer Freundin zu sprechen. Allerdings nicht, sie um einen Rat zu bitten und sie entscheiden zu lassen, sondern: selbst die Worte auszusprechen, mit deren Hilfe du dann weißt, wie du dich entscheidest und wie sich das für dich anfühlt.
Lunare Autorität
Wenn du eine ganz langsame Autorität hast als Reflektorin oder Reflektor, dann weißt du, braucht es immer etwas Zeit. Wobei du nicht bei jeder Entscheidung einen vollen Mondzyklus brauchst:
Da hast du im Laufe deines Lebens schnellere Wege gefunden, zu etwas Ja oder Nein zu sagen. Denn wenn du dich in 28 Tagen noch mal fragst, ob du den Joghurt essen sollst oder nicht, bist du leider bis dahin verhungert.
Also folge da bitte deiner gesunden Lebenserfahrung und deinem gesunden Menschenverstand.
2. Entscheidungen treffen mit Prospekt-Hüllen
Der zweite Weg, eine gute Entscheidung zu treffen, ist bei Ja-Nein-Entscheidungen die Methode mit den Prospekt-Hüllen:
- Du nimmst dir 2 Prospekt-Hüllen in DIN A4 und packst erstmal 2 Blätter rein, die unbeschrieben sind: Weiße Blätter, bunte Blätter, ganz egal.
- Dann packst du in die Mitte der einen Hülle einen Zettel mit einem dicken Ja und in die Mitte der anderen Hülle einen Zettel mit einem dicken Nein.
- Du mischst die Zettel, legst sie auf den Boden, so mit 1,50 Meter Abstand, und spürst, ob du dich auf dem Ja körperlich ruhig, entspannt, weit, liebevoll und verbunden fühlst oder auf dem Nein. Das testest du, indem du abwechselnd ein paar Mal auf den Zettel trittst und dann immer wieder eincheckst: Okay, auf welchem habe ich mich wie gefühlt? Das heißt, dieses Ergebnis sollte sich reproduzieren lassen.
Wie erkennst du das Ja und das Nein deines Körpers?
Wie erkennst du, wie dein Körper auf ein Ja und auf ein Nein reagiert?
Du machst dir 2 Prospekthüllen und schreibst auf die eine Prospekthülle lauter Worte, die du wirklich wunderschön findest: Natur, Liebe, Umarmung, Geburtstagstorte, Lieblingsserie, Lieblingshaustier, Lieblingsmensch. Eben Dinge, bei denen du weißt: Da habe ich keine gemischten Gefühle, das lässt mein Herz jedes Mal überlaufen.
Auf den anderen Zettel schreibst du alles, was du ganz furchtbar findest. Und das können wirklich so Dinge sein wie Krieg und Lügen und Intrigen und Gemeinheiten und Tierquälerei.
Nimm da innerlich kein Blatt vor den Mund, welche Worte auf diesem Nein-Zettel stehen dürfen. Es geht um die Dinge, für die du ein unmissverständliches Nein in dir trägst.
Wenn du diese Zettel fertig hast, dann steckst du ihn auch in die zweite Hülle und dann testest du jetzt ein paar Mal:
- Wie fühle ich mich auf beiden Zetteln?
- Reagiert mein Körper weit, entspannt, ruhig, geöffnet?
- Reagiert er eng, zusammengezogen, nervös, angespannt?
Und dann schaust du mehrfach nach, auf welchem Zettel du welches Gefühl hattest.
95 Prozent der Menschen machen die Erfahrung, dass sie auf dem Zettel mit den wunderschönen, positiven Worten sich entspannen und auf dem Zettel mit den sehr unangenehmen Worten wird alles eng, angespannt und sehr unangenehm.
3. Entscheidungen treffen mit Hilfe des geistigen Teams
Der dritte Weg herauszufinden, ob etwas für dich und deinen Seelenweg geeignet ist, braucht ein klein bisschen energetisches Training.
Und zwar setzt du dich ruhig und entspannt hin, atmest tief ins Becken, rufst dein geistiges Team zu dir und dann bittest du deine Seele, dir zu zeigen:
Wie entwickle ich mich in den kommenden 6 bis 12 Monaten, wenn ich diese Sache (z. B. den Balance-Kurs) mitgemacht habe? Oder wie entwickle ich mich in den kommenden 6 bis 12 Monaten, wenn ich den Kurs nicht mitgemacht habe?
Und da geht es um deine seelische Entwicklung und dein Leben. Also nicht darum, ob du bestimmte Titel erreicht hast oder ob du einen besonderen äußerlichen Wert erreicht hast. Sondern es geht darum, was für ein Leben führe ich 12 Monate nach diesem Kurs, mit diesem neuen Auto, mit diesem Umzug in diese Stadt?
Das kannst du für alles anwenden, was eine Ja-Nein-Entscheidung braucht. Und dann fühlst du einfach in beide Visionen rein.
Das funktioniert natürlich besonders gut, wenn du einigermaßen bildhaft wahrnimmst oder wenn du im Körper diese Ja-Nein-Impulse in Form von Weite und Enge sehr deutlich wahrnimmst.
Für mich ist das immer eine große Hilfestellung um herauszufinden, ob etwas mit zu meinem leicht fließenden Seelenweg gehört, sprich: ob es in die Richtung geht, die ich mir als Seelenweg erfüllt und erfreut und leichtgängig wünsche.
4. Passende Entscheidung finden über Pendeln
Hierzu kannst du diese Ruten nutzen, die man in die Hand nimmt, oder ein Pendel, mit dem man sein eigenes Ja oder sein eigenes Nein gut kennt.
Achtung: Pendel und Ruten sind davon abhängig, wie deine Energie gerade ist und welche Erwartungen du hast. Das heißt, sie sind nicht ganz so objektiv, sondern direkt an dich gekoppelt, sodass sie manchmal quasi Wunsch-Erfüllungsantworten geben.
Das heißt, ich stelle beim Pendeln oder mit den Ruten immer erst mal die Frage:
Bin ich konstruktiv, liebevoll und gut verbunden und bekomme ich eine gute Antwort aus meiner Seele?
Wenn ich dafür ein Ja bekomme, dann stelle ich meine Frage. Wenn ich dafür aber ein Nein bekomme oder keine Antwort bekomme, dann weiß ich, ich bin gerade zu aufgemischt. Es macht gerade keinen Sinn, mein Pendel oder meine Rute zu befragen.
5. Entscheidungsfindung über Karten Ziehen
Karten Ziehen mit Ja-Nein-Fragen funktioniert natürlich nicht so gut bei komplexeren Karten, weil diese Karten weitergesteckte Antworten geben.
Aber wenn es zum Beispiel um einen Kurs geht und da kommt eine Karte mit einem Meister, der fürs Lernen steht oder der für “Finde deine Meisterkraft” oder für “Geh ins Vertrauen” steht, dann ist das sehr häufig ein Ja.
Wenn das eine Karte ist, in der von der Tendenz her steht, “du hast die Antwort alleine in dir, du weißt schon alles, was du brauchst, du hast schon alles ergründet”, dann ist die Antwort eher ein Nein.
Das ist dann natürlich Interpretationssache, aber es ist eine ganz schöne Art und Weise, wie man sich Unterstützung einholen kann.
6. Hol dir für deine Entscheidung Hilfe auf hoher geistiger Ebene
Die folgende Methode ist energetisch ein bisschen fortgeschrittener:
Da kannst du nämlich ein Gespräch führen, entweder mit deinem geistigen Team oder mit deiner Seele auf einer hohen Ebene oder, so wie ich das in letzter Zeit häufig mache, mit einem plejadischen Heiler, der mich mit einer Heilergruppe schon längere Zeit begleitet.
Das heißt, du hast eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner in der geistigen Welt, der dir auch konkretere Hinweise für dein Leben gibt und konkretere Fragen beantwortet.
Mit diesem Wesen, mit dieser Meisterkraft gehst du ins Gespräch. Und du erzählst, was deine Motivation ist, was deine Sorgen sind, was sich für dich richtig anfühlt oder nicht richtig anfühlt.
Dann lässt du im Gespräch dieses Feld für dich erläutern. In vielen Fällen, wenn du schon länger gereist bist mit einem geistigen Team und fein auf deine Impulse achtest, wenn du schon mehr Erfahrung damit hast, den Intuitionen zu folgen, die ja eben in bildhafter Form durch Angebote oder durch Menschen kommen, sind ja schon die Wege, auf denen du geführt wirst, sowieso aus der Seele kommend.
Und dann geht es nur noch um die Frage, sich zu übersetzen: Okay, gehört der Seelenimpuls jetzt dazu, diesen Kurs mitzumachen oder mich für dieses Auto zu entscheiden oder an diesen Ort umzuziehen?
Da ist dann so ein bisschen der Längsschnitt deiner Erfahrungen wichtig, ob du schon das Gefühl hast, ich werde da weise geführt und ich kann mich entspannen hinein in die Frage, ob dieser Kurs jetzt auf meinem Weg liegt.
Und dann ist eigentlich alles, was hochkommt, der Verstand, der noch sagt: Naja, aber Geld kostet das auch und woher nehmen wir das und wie kriegen wir das alles hin.
Oder es ist ein innerer Anteil, der Alarm schlägt, weil er fühlt: Oh, jetzt werde ich mich verändern, jetzt wird sich genau das Muster verändern, was in mir feststeckt.
Beim Balance-Kurs geht es ja darum, dass der Körper wirklich eine andere Energie bekommt. Und auch das kann eine Art Gegenwehr auf den Plan rufen.
Wie du auch entscheidest: Aus Sicht deiner Seele ist es immer richtig
Jetzt hast du alle Formen kennengelernt, in denen ich mich unterstützen lasse, wenn ich für eine Investition oder eine Veränderung überlege, was mein Ja und mein Nein sein könnte und wenn ich es nicht sofort im ersten Moment sicher weiß.
Achtung: Je schwerer es dir fällt, mit allen Hilfestellungen diese Frage zu entscheiden, desto größer ist der Entwicklungsschritt, der hinter deiner Entscheidung beginnt.
Und ganz wichtig, du kannst dich nicht falsch entscheiden. Egal ob du dich für oder gegen einen Schritt entscheidest, du machst damit immer die Erfahrungen, die aus Sicht deiner Seele an diesem Punkt und an diesem Thema wichtig sind.
Insofern kannst du dich komplett entspannen: Es ist alles in Ordnung, wie du deine Entscheidung nun triffst.
Und bitte gib mir über einen Kommentar unten Feedback:
Hat dir dieser Blogartikel geholfen? Hast du dadurch mehr Impulse bekommen, wie du deine echte Intuition erreichen kannst und wie du deine seelische Führung besser erreichen kannst?










0 Kommentare