Heute machen wir etwas Besonderes. Wir zoomen einmal raus, schauen auf das Big Picture dieser Zeit und zoomen dann wieder rein in dein Leben.
Ganz ohne äußeren Anlass, ohne Jahreswechsel und ohne großen Transit, möchte ich mit dir über diesen Zeitalterwechsel sprechen und einmal alles zusammenführen.
In diesem Artikel erfährst du, welche 3 großen Wechsel gerade gleichzeitig stattfinden, was der Herbst 2026 damit zu tun hat und was das ganz konkret für deinen Alltag bedeutet. Das ganze Video dazu findest du auf meinem YouTube-Kanal.
3 Zeitalterwechsel auf einmal
Wir sind in einem großen Zeitalterwechsel, und genau genommen sind es sogar 3 auf einmal:
Fische-Zeitalter → Wassermann-Zeitalter (über 2.000 Jahre)
Fische: Heilung, dazu gehören auch Märtyrertum, Leiden und Schmerz
Wassermann: Verbindung und Solidarität, dazu gehören auch Technologie und Fehlentwicklungen in der Verbindung
Erdzeitalter → Luftzeitalter
Erde: Materie, Besitz, Dinge, die man anfassen kann, mit all ihren Regeln und Ordnungen
Luft: Gedanken, Konzepte, Dinge, die den Geist bewegen
Kreuz der Planung → Kreuz des schlafenden Phönix (über 400 Jahre)
Planung: Systeme, Institutionen, Regeln, Nachhaltigkeit, eher materielle Blickwinkel
Phönix: Wegbereiter sein, Divine Timing, Vertrauen, eher energetische Blickwinkel
Der Wechsel ins Wassermann-Zeitalter ist der größte Blickwinkel. Den 3., den Wechsel des Inkarnationskreuzes, schauen wir uns jetzt genauer an.
Das Kreuz der Planung: Es ging um unseren Selbstwert
Spannend finde ich dazu das Buch von Dr. Karen Parker, die „Quantum Human Enzyklopädie“. Sie übersetzt das bisherige Inkarnationskreuz der Planung als das Kreuz der Community.
Aus ihrer Sicht ging es dabei um den Versuch, Nachhaltigkeit und nachhaltiges Manifestieren in der Welt zu erschaffen. Es ging also sehr um die Materie. Es war der Versuch, gesunde Absprachen und Verträge zu erschaffen. Mir kommt da sofort das Stichwort Generationenvertrag in den Sinn.
Und es ging um die Erkenntnis, dass die karmische Belastung eines jeden Selbstwerts gelöst gehört, um eine friedliche Welt zu erschaffen. Denn wenn jeder Mensch seinen Selbstwert ganz selbstverständlich und leicht fühlen kann, ohne ein riesiges Ego-Spiel, hat er nicht so viele Trigger. Er gerät nicht ständig mit anderen in Konflikte, und Menschen lernen, friedlich miteinander zu leben.
Dieses Kreuz wirkt noch bis Februar oder März 2027. Wenn ich mir anschaue, was wir gesellschaftlich erleben, bin ich nicht sicher, ob wir sein Potenzial gelebt haben oder ziemlich in Schattenfrequenzen gerutscht sind.
Das Kreuz des schlafenden Phönix: der Wegbereiter
Für das Kreuz des schlafenden Phönix verwendet Dr. Karen Parker den Namen „The Cross of the Harbinger“. Harbinger ist ein ziemlich altmodisches englisches Wort für einen Wegbereiter.
Das ist das Kreuz des Menschen, der das Neue schon in sich trägt, anfängt, es zu leben, und dadurch anderen den Weg zeigt. Dahinter steht:
– die Erkundung der wahren Natur unserer Power, als Mensch und als Seele,
– das verkörperte Alignment mit dem Divine Timing, dem göttlichen Timing, das Menschen zu neuen Ideen zusammenruft, um nachhaltig zu schöpfen,
– durch tiefen Glauben und Vertrauen in Fülle mehr zu erschaffen, als wir bisher verstehen können,
– die Zeichen zu lesen und genau im richtigen Moment zusammenzukommen, zu reagieren und etwas zu erschaffen.
Wenn wir da reinfühlen, ist das ein sehr spirituelles Zeitalter. Es führt aus der Gruppenenergie, der Tribe-Energie, in dieses individuelle Erspüren, Erfühlen und Zeichenlesen.
Das ist ein bisschen wie eine permanente Schnitzeljagd im Alltag.
Ganz viele von uns üben das schon seit einigen Jahren. Und genau darum geht es in der Astrologie: Die eigenen Zeichen lesen zu lernen. Du lernst erst deine Grundenergie kennen und dann durch die Transite, wie sie auf dein Leben wirken.
Warum sich der Herbst 2026 so intensiv anfühlt
Am 20. Februar 2026 kamen Neptun und Saturn auf 0 Grad zusammen, während Pluto im Wassermann im Tor 41 stand, dem Tor des komplett neuen Zyklus. Eine Äonen-Energie, die es wahrscheinlich nur etwa alle 26.000 Jahre gibt.
Und jetzt, im Herbst 2026, sind wir in einem sehr intensiven Feld:
– Venus und Merkur werden im Skorpion rückläufig,
– Lilith im Steinbock unterstützt das teilweise im Sextil,
– Mars im Löwen steht Pluto gegenüber, vorher war es Jupiter,
– und die Mondknoten arbeiten sich auf diese Achse zu. Das dauert noch mehr als ein Jahr.
Ich beobachte gerade, dass es bei ganz vielen Menschen richtig knackig zur Sache geht, bei den Jüngeren genauso wie bei denen in ihren 40ern bis 70ern. Es kommen heftige Themen hoch, teilweise echte Krisen.
Ziemlich häufig sind es Familienthemen, weil Mars auf den letzten Graden im Krebs die Familienenergien noch einmal richtig in Wallung gebracht hat. In diese geöffneten Themen hinein kommt jetzt die rückläufige Venus.
Ein letzter Venus-Zyklus startet nach fast 100 Jahren Skorpion nun auf 0°
Und da passiert etwas ganz Seltenes. Immer wenn Venus rückläufig wird, trifft sie die Sonne. Das ist der Start des neuen 19-monatigen Venus-Zyklus, manche nennen diesen Punkt auch Cazimi. Seit 100 Jahren lag dieser Punkt immer im Skorpion. Jeder neue Zyklus war alle 8 Jahre ein Skorpion-Zyklus.
Es ging immer darum, unseren Wert in der tiefsten Tiefe zu transformieren und all die dunkle, schwere, klebrige Energie loszulösen, die wir noch gespeichert haben.
Diesmal treffen sich Venus und Sonne auf 0 Grad Skorpion. Und diese 0 Grade in den fixen Zeichen wurden in den letzten Jahren immer wieder aktiviert: Pluto war gerade auf 0 Grad Wassermann, Mars passierte gerade 0 Grad Löwe, und Chiron kommt im nächsten Jahr auf 0 Grad Stier an, genau diesem Venus-Punkt gegenüber.
In 8 Jahren wird Venus zwar noch einmal im Skorpion rückwärts drehen, ihre Begegnung mit der Sonne aber schon am Ende der Waage haben. Für die nächsten 100 Jahre geht es bei den Venus-Zyklen um Waage-Energie: um Verbindung, Freundschaft, Liebe und Partnerschaft. 100 Jahre lang ging es um innere Arbeit.
Das passt zum Kreuz der Planung, in dem wir die karmischen Belastungen des Selbstwerts hätten reinigen sollen. Nicht alle haben das geschafft. Du gehörst aber sehr wahrscheinlich zu denen, die schon viel gelöst haben, sonst wärst du nicht hier.
Die Phase von Ende September bis Mitte Dezember 2026 ist mit dieser langsamen Venus-Bewegung so etwas wie die Abschlusspolitur für ganz viele Wertthemen. Deshalb starte ich am 20. Oktober in der Earth University den Selbstliebe-Kurs Return to Love
Selbstliebe heißt nicht, ständig wie ein Honigkuchenpferd zu strahlen
Aus Sicht unserer Seelen sind wir nicht mehr weit davon entfernt, uns wirklich wieder lieben zu können. Uns mit allem annehmen zu können, was uns bewegt.
Ich hatte gerade einen Call, in dem genau das Thema war. Ich fragte: „Und wie sehr kannst du dich lieben?“ Und die Person sagte spontan: „Nee, es gibt ganz viele Dinge an mir, die kann ich nicht lieben.“ Daran haben wir gearbeitet und einen Schritt Entwicklung gemacht. Genau so etwas können wir inzwischen energetisch verändern.
Das heißt: Wir verändern es erst auf einer Ebene, wo es relativ gut zu ändern ist, und nehmen es dann aus diesen Frequenzen hinein in unser Leben. Dort ist es meist nicht so, dass wir gestern noch voller Selbstvorwürfe, Selbstanklagen und Selbstablehnung waren und am nächsten Tag, peng, wie ein Blitzschlag, nur noch pure Liebe für uns selbst. In der Regel ist das ein Lernweg.
Aber auf diesem Lernweg gibt es immer wieder die Möglichkeit zu verstehen: „Okay, die Seite an mir, die ungeduldig ist, gehört auch dazu. Auch sie kann ich lieb haben.“ Die Seite, die manchmal ungerecht ist, trampelig oder gemein. Die Seite, die gar nicht immer hochschwingend, alles verstehend und nichts mehr verurteilend ist. Auch sie gehört dazu.
Selbstliebe heißt nämlich nicht, dass ich den ganzen Tag pure Liebe bin und wie ein Honigkuchenpferd grinsend und leuchtend durch die Gegend renne. Es heißt zuallererst: In meinen tiefsten Tiefen bin ich einverstanden damit, dass ich so bin, wie ich bin. Mit allen „Irks und Quirks“, wie man im Englischen so schön sagt, mit allen Ecken und Kanten, mit allen Special Effects.
Aus diesem tiefen, liebenden Verständnis für mich kann ich genauso verständnisvoll und mitfühlend auf andere Menschen blicken. Das heißt nicht, dass ich jeden sofort in mein Wohnzimmer einlade. Manche kann ich mit mehr Abstand lieben als andere. Mit der Zeit wird daraus eine liebevolle, milde Haltung für alles. Die Gemeinheit, die Engstirnigkeit, das Verurteilen in uns melden sich dann seltener und können wieder mit der Seele verbunden werden.
Divine Timing: die Armbanduhr deiner Seele
Wir entwickeln uns in ein Zeitalter hinein, in dem es um höhere Frequenzen geht: um pures Vertrauen, um einen tiefen Glauben und um dieses Wieder-Hineinkommen ins Divine Timing. Das Divine Timing ist, wenn du so willst, die Armbanduhr unserer Seele.
Wenn wir uns diesem Timing anschließen, helfen Ungeduld und Fußstampfen nicht mehr weiter, nur weil wir gerade irgendetwas wollen. Dann wissen wir: Es gibt einen Flow, in dem sich all die Impulse, die wir bekommen, umsetzen. Dann wissen wir auch, wohin wir gerufen sind, welche Themen uns interessieren und mit welchen Menschen wir das zusammen machen könnten.
Was das für deinen Alltag bedeutet
Diesen großen Blick ins Alltägliche zu übersetzen, bedeutet: Alles, was im Moment bei dir los ist, ist richtig.
Wenn es sehr intensiv ist, wenn es eine Krise ist, geht es darum, die Zeichen zu übersetzen und die energetischen Schritte zu gehen, um wieder in ein sicheres Fahrwasser zu kommen. Während du diese Schritte gehst, verändern sich deine Blickwinkel. Und hoffentlich auch deine körperlichen Reaktionen, dein Nervensystem, dein limbisches System. Deine Kapazität, Emotionen zu halten, wird größer. Das nennt man dann Resilienz.
Dieses Ausdehnen, resilienter werden, dazulernen und Altes loslassen, das nicht mehr hilfreich ist, wird jetzt noch wichtiger. Mit Blick auf den Spätwinter und das Frühjahr 2027, wenn das eine Feld endgültig installiert ist und das andere seine Kraft verliert, wird dein eigener Sinn dafür, Zeichen zu lesen und das Timing zu verstehen, immer wichtiger.
Das gilt für 2027, für 2028, für 2029. Es wird immer weniger darum gehen, etwas aus dem Ego heraus oder mit purem Willen zu machen, nach dem Motto „Das will ich jetzt aber haben“. Und du wirst merken: Das verändert die ganze Welt.
Wie sich die Welt schon verändert
Ich merke das schon länger in meiner Arbeit. Was im Marketing vor ein paar Jahren noch funktioniert hat, dieses Druckmachen mit „Jetzt musst du buchen“ und „Letzte Chance“, kommt aus dem alten Zeitalter der Planung. Es macht überhaupt keinen Sinn mehr.
Genauso beim Konsum. Die Innenstädte sterben aus und auch wenn die Städte auf mehr Geschäfte und mehr Konsum setzen, wird diese Zeit nicht wiederkommen.
Ich kenne schon so viele Menschen, jüngere und auch in meinem Alter, die ganz viel Secondhand kaufen. Bei uns im Stadtteil gibt es eine tolle Kreislaufwirtschaft: Wer etwas übrig hat, stellt es bei schönem Wetter an die Straße, und alle, die vorbeikommen, können sich etwas nehmen. Konsum als Freizeitbeschäftigung, weil ich unglücklich oder müde bin und mich belohnen möchte, wird keinen Sinn mehr machen.
Auch die Ernährung wird regionaler werden, weil wir es uns ökologisch nicht mehr leisten können, dass die Milch im Norden aus Bayern kommt und im Süden von der Nordsee.
Wir sind in riesengroßen Umbauten. Und wir alle haben durch unsere Entscheidungen die Möglichkeit, gut für uns zu sorgen, auch wenn das für dich nicht genau das Gleiche ist wie für mich.
Oktober und November 2026: die Schubkraft nutzen
Deshalb die Astrologie der vielen einzelnen Schritte. Deshalb die Intensität in diesem Herbst. Sie ist wie eine Schubkraft, um wirklich bereit zu sein, in die Tiefe zu schauen, etwas zu verändern und vielleicht auch energetischer heranzugehen.
Stell dich darauf ein, dass der Oktober ein super intensiver Monat ist und auch der November. Das letzte Venus-Pluto-Quadrat im Dezember wird wahrscheinlich schon eine ganze Ecke milder sein, vielleicht nur noch der Feinschliff.
Im Januar schauen wir uns in einer ausführlichen Astro-Vorschau auf 2027 die neuen Transite und das Inkarnationskreuz Schritt für Schritt an. Sie ist kostenlos, und du kannst dich schon jetzt eintragen.
Und wenn du magst, hör dir das Video ein zweites Mal ganz in Ruhe an, mit geschlossenen Augen. Es geht dabei weniger um Bilder und Fakten als um die Energie.
Wie ist dieser große Blick bei dir angekommen? Und was davon spürst du gerade am deutlichsten in deinem Alltag? Schreib es mir unten in die Kommentare.
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